Fibromyalgie

FibromyalgiesyndromEine chronische Schmerzkrankheit
Ich sag nur…eine echt fiese schmerzhafte Krankheit, die in Schüben auftritt.
Mich hat sie seit mindestens 1999 befallen, doch es dauerte trotz Uni-Klinik Aufenthalt
noch weitere 6 Jahre bis diese im Jahr 2005 im Diakonissen Krankenhaus, 58455 Witten diagnostiziert wurde.
Meine Schmerzen hatten endlich einen Namen! Ich war kein Simulant!!!

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Auszüge aus der Quelle:
Unter dem Namen Fibromyalgie- Syndrom verstehen wir einen diagnostizierten Beschwerdenkomplex, der unbedingt als chronische Schmerzkrankheit nach ICD-10 zu kodieren ist (R52.2), da auch regelhaft das Chronifizierungesstadium III (Mainzer Pain Staging Score – MPSS – nach Gerbershagen) vorliegt.

Der Symptomkomplex setzt sich zusammen aus den erwähnten Dauerschmerzen, einer Dauererschöpfung, schneller Ermüdung bei leichten Tätigkeiten mit verzögerter Erholung, Einschlaf-/Durchschlafstörungen, der Schlaf ist nicht erholsam, Druck-/Berührungsempfindlichkeit (als Allodynie und auch als Hyperalgesie vorliegend), Schwellneigung der Extremitäten, Minderung der Muskelkraft/-ausdauer, psychomotorische Verlangsamung mit Konzentrations-/Gedächtnisminderung, Beschreibung eines negativen Leistungsbilds, Depression u. a. als Ausdruck psycho-sozialer Folgen.

Quelle: http://fibroliga.alfahosting.org/index.php?option=com_content&task=view&id=32&Itemid=36

Dr. med.Rolf-R. Frieling
FA f. Anaesthesiologie
FA f. Allgemeinmedizin
Spezielle Schmerztherapie
Herner Str. 351/ 44807 Bochum Bochum, 20.04.03

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Willst du noch mehr über Fibromyalgie wissen, dann schau mal hier: http://www.youtube.com/watch?v=K98apxS0bwI
Das Video zeigt eigentlich alles was man wissen muss, um zu verstehen,
was Fibromyalgie im Alltag bedeutet

Auch dieses hier beschreibt sehr gut was Fibromyalgie ist und mit welchen Auswirkungen wir Kranken es zu tun haben: http://www.wozu-socken.de/physische-ausfallerscheinungen/fibromyalgie/

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Weitere Info-Artikel: Nicht von mir geschrieben, sondern im Netz gefunden. Hier immer mit Quellangaben!

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Gesundheit
Psychologie Krankheiten von A-Z Biowetter
Gesundheit Schmerzkrankheit Forscher finden kaputte Nerven bei Fibromyalgie
Von Christiane Gläser | Veröffentlicht am 14.03.2013 | Lesedauer: 2 Minuten
Zu den Symptomen einer Fibromyalgie gehören Schmerzen in mehreren Körperregionen, Druckempfindlichkeit, Schlaf- und Verdauungsstörungen und depressive Verstimmungen

Quelle: Infografik WELT ONLINE
Wer den Arzt fragt, ob seine Schmerzen eine Fibromyalgie sein könnten, hat schnell den Ruf eines eingebildeten Kranken. Forscher haben entdeckt, dass bei Betroffenen tatsächlich Nerven kaputt sind.

Die Schmerzkrankheit Fibromyalgie wird oft von Ärzten nicht richtig erkannt oder auch nicht ernst genommen. Bislang war keine organische Ursache für die muskelkaterartigen Schmerzen im ganzen Körper bekannt. Ein Würzburger Forscherteam hat nun erstmals Beweise gefunden, die die Schmerzen erklären: „Wir haben bei Patienten mit einem Fibromyalgie-Syndrom deutliche Zeichen für eine Schädigung der kleinen Nervenfasern nachgewiesen“, sagte Neurologin Claudia Sommer von der Uniklinik Würzburg. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Brain“ veröffentlicht.

Das Wissenschaftlerteam um Sommer hat Patienten mit Fibromyalgie sowie eine Kontrollgruppe mit unter Depressionen leidenden Menschen untersucht. Hintergrund ist, dass Fibromyalgie-Patienten häufig auch depressiv sind. Die Forscher haben die Heiß-Kalt-Wahrnehmung und die Schmerzschwellen der Haut überprüft sowie die kleinen Nervenfasern der Haut unter dem Mikroskop untersucht.

„Alle drei Methoden haben gezeigt, dass insbesondere die schmerzleitenden Nerven der Patienten erkrankt sind. Wir denken, dass das ein sehr harter und ziemlich eindeutiger Befund ist“, so Sommer. Die Depressions-Patienten hatten diese Störungen nicht.
Therapeutische Optionen eröffnet

„Das besondere daran ist, dass die allgemeine Lehrmeinung bislang war, dass die Patienten nicht am peripheren Nervensystem betroffen ist. Dass sie es doch sind, ist das Überraschende“, sagte Sommer. Experten von der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie sehen diese Forschung als positive Nachricht. „Das ist spannend, weil es mit einem diagnostischen Zugang auch therapeuthische Optionen eröffnet“, sagte Präsident Gerhard Müller-Schwefe.

Eine eindeutige Diagnose ist Sommer zufolge allein dadurch jedoch immer noch nicht möglich, weil diese Nervenschäden auch bei Störungen wie Nervenentzündungen aufträten. Fibromyalgie wird über mehrere Symptome definiert – dazu gehören Schmerzen in mehreren Körperregionen, Druckempfindlichkeit, Schlaf- und Verdauungsstörungen und depressive Verstimmungen. „Wenn jetzt unser Test dazu gemacht würde, kann das die Diagnosestellung künftig sicherer machen“, sagte Sommer. Dazu seien weitere klinische Studien nötig.

„Mittelfristig können unsere Ergebnisse dazu beitragen, das Fibromyalgie nicht mehr als rein psychogene Erkrankung stigmatisiert wird, was recht viele Ärzte tun“, sagte die Medizinerin. Je mehr Studien wie diese existierten, desto mehr werde Fibromyalgie als Krankheit angenommen und den Patienten mit weniger Vorurteilen begegnet.
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Unter der oft mit Rheuma verwechselten Erkrankung leiden der Uni Würzburg zufolge rund zwei bis vier Prozent der Bevölkerung. Die meisten von ihnen sind Frauen.

Quelle: https://www.welt.de/gesundheit/article114443962/Forscher-finden-kaputte-Nerven-bei-Fibromyalgie.html

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Fibromyalgie Pausenlose Qual

Die Fibromyalgie ist ein Rätsel. Erstmalig wurde nun eine konkrete Ursache der Schmerzen gefunden. von Bernd Eberhart
20. November 2013 15:55 Uhr

Menschen, die an Fibromyalgie leiden, sind schwer krank. Trotzdem kennen sie weder Ursache noch Therapien ihres Leidens. Sie haben keinen Ausschlag und auch kein Fieber. Dafür aber Schmerzen – jahrelang, pausenlos. In den Muskeln, den Sehnen oder im Kopf. Oft schlafen sie deswegen schlecht, sind abgeschlagen, haben Depressionen. Und dann werden sie als Kranke oft nicht einmal ernst genommen, denn es gibt keine Laborwerte oder Röntgenaufnahmen, in denen sich die Krankheit zeigt. Die Fibromyalgie ist einfach nicht zu fassen.

Das könnte sich ändern. Ärzte der Universität Würzburg haben zum ersten Mal körperliche Ursachen der Krankheit nachweisen können: Bei den Kranken sind wohl sehr feine Nervenfasern direkt unter der Hautoberfläche gestört. Aus dieser Erkenntnis folgt zwar keine wirksame Behandlung, und eine Heilung ist erst recht nicht absehbar. Aber es ist endlich ein nachprüfbarer Auslöser für die Schmerzen gefunden, an denen so viele Menschen leiden: Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist betroffen.

Die meisten Fibromyalgie-Patienten haben eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich. Lange befassten sich Rheumatologen mit dem Leiden. Später suchte man die Ursache in der Psyche; traumatisierende Erlebnisse sollten das rätselhafte Leiden auslösen. Viele Patienten werden in psychosomatischen Kliniken behandelt.

Die Würzburger Forscher um die Neurologin Claudia Sommer untersuchten nun eine mögliche Ursache, die in Fachkreisen diskutiert wurde: eine Schädigung der feinen, peripheren Nervenfasern. Diese leiten Informationen von der Hautoberfläche weiter: über Temperatur, Berührungen – oder über Schmerzen.

Im Verlauf der Studie wurden zunächst 25 Versuchsteilnehmer, die seit Jahren an Fibromyalgie leiden, mit Kälte- und Wärmereizen traktiert. Überraschendes Ergebnis: Sie nahmen die Reize viel schwächer wahr als Probanden einer gesunden Kontrollgruppe. Elektrische Ableitungen der Nervenaktivität untermauerten dieses Ergebnis. Zuletzt analysierten die Mediziner Gewebeproben aus der Haut der Teilnehmer. Unter dem Mikroskop zeigte sich, dass die Anzahl der winzigen Nervenfasern bei Fibromyalgie-Patienten im Vergleich zu Gesunden deutlich niedriger ist.

Wenn es aber weniger Nervenfasern gibt, die zudem Reize auch noch schlechter weiterleiten – warum haben die Betroffenen mehr Schmerzen? „Dazu haben wir bisher nur Hypothesen“, sagt Sommer. „Die kranken Nervenfasern sterben nicht sofort ab. Auf dem Weg von der gesunden zur toten Nervenfaser kann es aber sein, dass die kranke Faser überaktiv ist.“ Die Nerven spielen buchstäblich verrückt und generieren so den Schmerz, den die Patienten fühlen.

Vielleicht sterben auch nur bestimmte Nervenfasern ab, die man als „gute“ bezeichnen und von „schlechten“ Nerven unterscheiden könnte. Erstere würden durch angenehme Berührungen ausgelöste Signale weiterleiten. Möglicherweise sterben genau diese Fasern ab – und die „schlechten“, die Schmerzreize leiten, blieben übrig. Genau lässt sich das noch nicht sagen. „Wir können die Fasertypen bisher noch nicht unter dem Mikroskop unterscheiden“, erklärt Sommer.

Die Forscherin ist davon überzeugt, dass es weitere Ursachen gibt: „Wir haben einen Puzzlestein entdeckt.“ Nun müsse man große Patientengruppen untersuchen, um Erkenntnisse zu sammeln. Vielleicht kann das Mysterium der lange unbegreiflichen Fibromyalgie tatsächlich aufgeklärt werden.
Quelle: http://www.zeit.de/2013/47/fibromyalgie-studie

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5 Kommentare zu “Fibromyalgie

  1. Hallo, du beschreibst die Krankheit Fibromyalgie sehr gut. Ich habe ebenfalls die Krankheit u d bin jetzt seit mehreren Monaten krank geschrieben. Mein Antrag auf Erwerbsminderung wurde von der Rentenkasse abgelehnt. Wie hast du es geschafft, das du Rente bekommst
    ? Ich würde mich über eine Antwort von Dir freuen. Grüße Emma

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    • Hallo Emma,
      ich habe noch eine ganze Reihe anderer Krankheiten, das hat sich summiert.
      Aber die Fibro schafft einen gewaltig.
      Am schlimmsten empfinde ich die Schmerzschübe und diese totale Erschöpfungszustände.

      Lege Einspruch ein!!! Immer wieder! Solange bis sie dich zu einem Gutachter schicken.
      Ich war damals bei einem Gastroenterologen… Unfassbar was die Rentenversicherung da für Schlechtachter hat.

      Erst mal wird heute alles abgelehnt. Ebenso bei den schwer behinderten Prozenten.
      Hast du ja wohl schon, oder?
      Durch den Einspruch/Widerspruch kommst du erst zu einem Gutachter.
      Bis dahin wird diese Geldausgabe für so ein Gutachten gespart.
      Lasse deine Blutwerte beim Rheumathologen checken. Insbesondere Vitamin D3 und Magnesium.
      Die Werte müssen weit über den normalen Wert liegen.
      Ich nehme jeden zweiten Tag 10.000mg der VitaminD3 und 750-1000mg Magnesium.
      Empfohlen werden 1.000 mg VitaminD3 und vom Magnesium ist meist keine Rede.
      Vitamin K2 muss zu D3 genommen werden. Vitamin B12 und Vitamin E ist auch wichtig.

      Und lasse einen Gentest auf Morbus Bechterew machen.(Rheuma-Doc)
      Ich gehe auch alle paar Jahre ins Rheuma Zentrum Herne.
      Drei Wochen zum Aufbauen. Ist wie eine Kur und tut gut.

      Toi toi toi und lass dich nicht unter kriegen. Du bist krank!!! Auch wenn man dir das nicht ansieht.

      Und kümmere dich um deinen Schwer behinderten Ausweis.
      Jährlich oder halbjährlich einen Erhöhungungsantrag stellen.
      Stichwort ist Nachteilausgleich.
      Als behinderter Mensch stehen dir für die Krankheiten, durch die du eingeschränkt bist, Nachteilausgleich zu.
      Noch was…
      Nimm dir einen/zwei/drei etc. Din A4 Zettel.
      Mach dir eine Excel-Liste
      Schreibe alle Krankheiten auf,
      daneben deine „Behinderungen/Auswirkungen,
      daneben deine Medikamente und
      daneben deine behandelnden Ärzte.
      Alles aufführen. Von Depressionen bis Reizdarm über Schlaflosigkeit, alles!!!
      Fibromyalgie zieht unglaublich viele Krankheiten im Laufe der Jahre nach sich.

      Diese Liste führe immer A-jur und gebe sie allen deinen Ärzten
      und den Gutachtern und schicke auch eine an die Rentenversicherung.

      Alles Gute!

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  2. Auch hatte die Diagnose und mich aber geweigert, es einfach hinzunehmen. Alles hat seine Ursachen und keine Krankheit oder keine Symptome kommen einfach so grundlos daher.
    Ich war bei einem Heilpraktiker und habe einen Bluttest gemacht. Hier wurde festgestellt, auf was ich alles negativ reagiere. Die Empfehlung lautet: Lass das alles mal weg! Zusätzlich nehme ich noch Horvis (Schlangengiftenzyme) Seit dem ich das mache habe ich KEINE Beschwerden mehr. Auch dieser permanente Erschöpfungszustand ist weg und ich fühle mich fit. Das zeigt doch, dass man wohl etwas tun kann und alles mit unserer Umwelt und Ernährung zu tun hat. Also sollte man auch dort ansetzen und etwas ändern. Mir hat es zu 100% geholfen.

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    • Hallo liebe Annette, ich bin inzwischen ein grosser Fan von Dr. Strunz und glaube an seine Ansicht, das alle Stoffe im Körper im Einklang sein müssen.
      Leider kann bzw. will ich mir eine Fahrt zu ihm bzw. die grosse Blutanalyse (ca. 1800,-€) nicht leisten,
      aber ich fülle einige Vitamine etc. frei Hand auf, insbesondere die 5 wichtigsten.
      5 Blutwerte die man kontrollieren lassen soll
      Und es geht mir ebenfalls schon ein wenig besser.

      Alles Gute!
      Liebe Grüsse, kkk

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  3. Pingback: 26/366 Fibromyalgie #1 | die3kas oder kurz kkk

Danke für deinen Kommentar ♥ Leider landen 98% eurer Kommentare im Spam ... Ich fische mehrmals täglich danach ♥. Ich wäre sehr zufrieden wenn ihre eure wirkliche Meinung schreibt, nicht was "Frau" gerne lesen würde ;-) Danke schön ♥

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