NOSTALGIE: Kleidung in unserer Kindheit/Jugend


nostalgie-mini

Es ist der zweite Samstag im Monat und die liebe Doro ruft uns auf,
Nostalgische Dinge zu schreiben.

Diesen Monat soll es über KLEIDUNG IN UNSERER KINDHEIT ODER JUGEND sein.

Oh weh…
Meine Mutter hat als Schneiderin nicht gestrickt oder gehäkelt,
ja nicht einmal uns Kleidung genäht.

Nein, sie hat eine Schwester, die nur wenige Jahre älter ist als ich
und so bekam ich Kleidung ohne Ende von ihr, meiner Tante.
Nur es waren eben Kleidungsstücke, die zwar tipp topp in Schuss waren, aber eben schon ein paar Jahre zuvor modern waren.

An meine Kindheit habe ich nicht so ganz viel Erinnerungen,
zumindest in Richtung Kleidung wenige.
Ich erinnere mich nur noch an einen Wollpullover, der bildschön war (rosa) aber höllisch kratzte.
Bis heute kann ich keine Pullover an haben.
Ich trage heute noch Sommer wie Winter T-Shirts.

Ich war so ungefähr 8 Jahre, da bekam ich eine rote Hose von meiner „Tante“.
Das war zu der Zeit schon cool.
Von da an bekam ich auch von meinem Eltern Hosen gekauft… Stoffhosen, Schlaghosen.
Die 70er eben.

Als ich so 12 Jahre alt war, bekam ich meine erste Jeans, eine Wrangler,
weil ich mit ins Zeltlager fahren durfte… gebügelt von Mama , mit Falte 😉
Und schön eng, so eng, dass man sich aufs Bett legen musste, um sie schliessen zu können.
Meine Freundinnen legten sich damit in die Badewanne, damit sie sich anpassen konnte. Auf Blasenentzündungen hatte ich keinen Bock.
Für mich musste alles schön schlicht sein, bloss nicht bunt oder gar grosse Blumen… wir sind in den 70er 😉
Hippie-Mode!? Ohne mich.

Im Winter einen Parka dazu, nato-oliv wenn ich bitten darf *g*

Als ich noch eins zwei Jahre älter wurde, wurde mein Stil schon recht damenhaft.
Röcke, höhere Schuhe. Mini-Rock. Alles sehr chic.
Der Bundeswehr-Parka wurde gegen eine rote Tuchjacke getauscht, mit rot grauen Karos in der Kapuze.

Das kam mir dann sehr entgegen, als ich meine Ausbildung in einem Textilbetrieb mit Fachgeschäft begann.
Von da an war mein Kleidungsstil recht fraulich und man kann es schon als elegant bezeichnen.

Das hat sich gehalten bis ich zu krank wurde, um weiter arbeiten zu können und so habe war ich dann nur noch Hausfrau.
Mein Schrank war proppe voll mit Kleidung, die ich dann nur noch zum Ausgehen trug.
Vom kleinen Schwarzen über Pelze, Kostüme, alles war vertreten. Schon sehr lange her…

Aber hier wird ja nur vom Kindesalter oder der Jugendzeit gefragt 😉

Zum ersten Mai durften wir die Strumpfhosen auslassen und Kniestrümpfe tragen.
Ich kann mich erinnern, dass ich zu meiner Kommunion gerne Perlons tragen wollte.
Doch den Weissen Sonntag war es dann kalt und ich musste eine weisse Strumpfhose anziehen.
Dabei wollte ich doch sooo gerne Perlons tragen.

Meine Freundin musste nach der Schule ihre „guten“ Sachen ausziehen und Spielkleidung tragen.
Das brauchten wir nie (meine Geschwister und ich) .
Dafür durften wir uns auch nie schmutzig machen.

Da ich ja schon sehr früh eine Ausbildung zur Kauffrau begann,
fehlte in meiner Jugend der 70er Look.
Natürlich trug ich Jeans und Sweetshirts, aber eben nur abends,
wenn ich mit Freunden ins Pub auf ein Alt Schuss ging.

Viel Erinnerung habe ich also nicht an meine Kleidung.
Da fällt mir ein, einmal kaufte meine Mutter mir ein Paar Schuhe,
die vorne total spitz waren.
Schrecklich!!! Meien armen Füsse. Einmal in die Stadt und ich kam mit Blasen an den Zehen heim.
Ab da bestimmte ich meine Schuhe selbst und die waren dann schon modern und fraulich mit Absatz.
Die oder keine war meine Antwort, wenn meine Mutter mir etwas anderes zeigte.
Meine Mutter schleifte mich dann noch weiter durch zig Geschäfte,
aber irgendwann kapitulierte sie und gab sie es dran. Und ich bekam meine ausgewählten Schuhe,
für Sonntags. Ja damals gab es noch Sonntags – und Alltagskleidung.
Alles neue gab es erst mal für Sonntags 😉 Kennt ihr das auch noch?

Holzklotschen/Clogs (Plateau-Clogs) mit hohem Absatz waren dann gross in Mode
und ich hatte einige davon…
Hoch, höher, am höchsten.. echte Hachsenbrecher… so cool 🙂
Turnschuhe war nie meins… eine Strafe das ich heute so etwas ähnliches tragen muss…aber eben bequem.

Bin ich heute im Hause, trage ich ausschliesslich schwarze oder weisse T-Shirts
und legere Hosen dazu.
Richtige Kleidung erst wenn ich das Haus verlasse.
Zum einen weil sie schnell zu waschen ist – und zum anderen möchte ich nicht überall Katzenhaare drauf haben.

Gab es noch was?
Ja gab es, aber ich habe keine Erinnerung daran. Nur Fotos…
Klein kkk mit Kittelschürze, so nannte meine Oma das…

2014-04-12-Klein-kkk-Gruss©die3kas-Image no pin!

2014-04-12-Klein-kkk-Gruss©die3kas-Image no pin!

Ich habe noch ein Bild gefunden… im Kleidchen.
Entweder mein Geburtstag oder Ostern… mit meinem Papa ♥

2014-04-12-Kleine-kkk-Gruss©die3kas-Image no pin!

Und ihr so? Was habt ihr so getragen?

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13 Kommentare zu “NOSTALGIE: Kleidung in unserer Kindheit/Jugend

  1. Hi kkk,

    ich habe heute ein paar alte Kinderbilder abfotografiert, und werde mich auch wieder dran machen, diese nett verpackt für das Projekt aufzubereiten,

    liebe Grüsse kalle

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  2. ich hab auch ständig selbstgenähte Klamotten getragen – meine Ma ist ja Schneiderin.
    Mir hats gefallen, muss ich sagen. Ich hatte immer die neuesten Trends und oft war ich sogar Trendsetter 😉

    Solche Fotos hab ich auch noch en mass zu Hause liegen! Ich liebe es, sie mir anzuschauen und auf Zeitreise zu gehen!

    Sonnige Grüße! 🙂

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    • Geniesse diese Zeitreisen!
      Ich muss echt mal meine Eltern um solche Bilder bitten. Ich hab da nur diese beiden.

      Meine Mutter hatte zu der Zeit gar keine eigene Nähmaschine 😉
      Geld war knapp, das Haus wurde doch umgebaut. Ein Badezimmer …

      Hab noch einen sonnigen Nachmittag ♥

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  3. Meine Mutter hat damals alles selbst genäht und gestrickt und immer mit Pfiff und hochmodern. So manches Mal kam ich mir vor wie ein ausstaffiertes Püppchen.
    Ganz schlimm fand ich die Sonntagskleider, in denen man sich kaum bewegen konnte, damit nichts schmutzig wird. Dazu weiße Kniestrümpfe und möglicherweise noch Lackschühchen.

    Im Studium waren Jeans, Parka und Turnschuhe „in“, dazu eine möglichst lange Matte und Mittelscheitel. Wenn ich mir heute noch Bilder ansehe, gruselt es mich direkt.

    Heute halte ich es in der Schule praktisch, entweder Jeans oder eine Stoffhose, das ist am bequemsten und in der Freizeit oder wenn wir weg gehen, darf es auch mal elegant sein.
    Was ich nie hatte und haben werde, sind Stöckelschuhe oder heutige high heals.
    Und zu Hause – wie jetzt – Leggins und einen bequemen Pullover dazu – herrlich 🙂 .

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Anna-Lena

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    • High heels hatte ich auch nie, so hoch dann doch nicht. Man musste ja noch drauf laufen können und auch als „normale“ Frau noch angesehen werden. Das war da noch nicht wie heute. Die standen nicht in jedem Schaufenster.
      Später auf Arbeit wurden die Absätze dann wieder flacher und im Büro blieben sie dann bei wenigen Zentimetern.

      Weisse Kniestrümpfe, ja klar und Lackschükes gab es ja zur Kommunion,
      die wurden dann ja Sonntags weiter getragen 😉
      Verrückt wenn man bedenkt wie schnell man daraus wuchs.
      Das war eben die Zeit.
      Meine Mutter ist recht konservativ, da gibt es heute noch Sonntagskleidung. Nicht mein Ding!
      Im Hause muss ich das bequem haben. Da wird zwischen durch mit der Katze gespielt, geputzt, Essen gekocht.
      Abends kommen die Sachen gleich in die Wäschetonne und morgens wird frisch aus dem Schrank geholt.

      Da fällt mir ein… Meine Brüder bekamen jeder eine Lederhose, kurz für den Sommer. Darin konnten sie toben.

      Ein sonniges Wochenende wünscht dir kkk

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      • Danke, dir auch. habe gerade bei minibares gelesen 🙂 . Wie sehr sich die Bilder doch gleichen. Ich habe sicher auch irgendwo solche Exemplare in schwarz-weiß, aber hab gerade keine Zeit zum Einscannen. Du weißt ja, ich fahre bald.
        Aber ein schönes Thema 🙂 .

        Liebe Grüße von mir 😉

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      • Ja ich weiss und sage toi toi toi 😉
        Komme gut erholt wieder ♥

        Mein Mann hat sich die Mühe gemacht, alle unsere Bilder einzuscannen.
        Sind aber schon gravierende Unterschiede zu Bildern von heute.

        Liebe Grüsse ♥

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  4. Oh da muss ich erst einmal Fotos suchen.
    Man merkt immer wieder die Jahre Unterschied, ist schon interessant.
    Da ich die Jüngste war, habe ich von meiner Schwester geerbt…
    Meinst du, jemand könnte deinen jungen Vater heute danach erkennen?

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