Landesweiter Rollatortag in Nordrhein-Westfalen 18-09-2015


Bekanntgabe:

Polizei Bochum
POL-BO: Landesweiter Rollatortag in Nordrhein-Westfalen am 18. September 2015 auf dem „Bongard Boulevard“ in der Bochumer Innenstadt von 9 bis 14 Uhr
15.09.2015 – 13:28

Bochum (ots) – Die Polizei Bochum möchte alle Journalisten auf eine Pressemitteilung der BOGESTRA hinweisen. Des Weiteren möchten wir Sie herzlich einladen, sich am 18. September vor Ort ĂŒber unser Engagement fĂŒr die Sicherheit der Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt zu informieren. Gunnar Cronberger (BOGESTRA), Polizeidirektor Rudi Koriath als Leiter der Direktion Verkehr sowie Polizeihauptkommissar Roland Deckenhoff von der UnfallprĂ€vention stehen Ihnen fĂŒr einen Rundgang sowie Ihre Fragen gerne zur VerfĂŒgung.

Treffpunkt: Bochum, Bongardstraße/Grabenstraße, Fr., 18.9.2015, 11 Uhr.

Nachfolgend die Mitteilung der BOGESTRA:

„Die BOGESTRA bietet zusammen mit den Kooperationspartnern FahrgĂ€sten Rollator-Training, Technik-Check und vieles mehr rund um den Rollator als Gehhilfe

Um Seniorinnen und Senioren ĂŒber den sicheren Umgang mit Rollatoren zu informieren, findet am Freitag, 18. September 2015, in ĂŒber 20 StĂ€dten der Rollatortag NRW statt. Unter der Schirmherrschaft von NRW-Verkehrsminister Groschek lĂ€dt die BOGESTRA alle Interessierten zu einem abwechslungsreichen Programm in die Bochumer Innenstadt ein. Gemeinsam mit zahlreichen lokalen Partnern möchte das Verkehrsunternehmen entlang des Bongard Boulevard praktische Hilfestellung leisten und eine breite Öffentlichkeit fĂŒr die besonderen BedĂŒrfnisse von Ă€lteren Menschen unter anderem in Bus und Bahn sensibilisieren.

Von 09:00 bis 14:00 Uhr wird ein Technik-Check fĂŒr alle Rollatoren, praktische Übungen auf dem Rollator-Parcours bzw. das Ein-/ und Aussteigen am Bus geboten. Interessierte können ĂŒben, wie man mit einem Rollator richtig und gesund geht, bremst, Kurven fĂ€hrt, Bordsteine und SchrĂ€gen ĂŒberwindet und sich sicher hinsetzt und wieder aufsteht. Die Verkehrswacht Bochum bietet kostenlose Hör-/ Seh-/ und Reaktionstests an. Der Weiße Ring sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SeniorenbĂŒros und des Stadtsportbundes stehen allen Seniorinnen und Senioren mit fundierter Beratung zur Seite. SchwerpunktmĂ€ĂŸig wird es jedoch darum gehen, die sichere Nutzung von Bus und Bahn zu trainieren. Rollator-Nutzer erfahren, wie sie sich an den Haltestellen und beim Ein- und Ausstieg richtig verhalten und was es wĂ€hrend der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu beachten gibt. Alle Angebote sind selbstverstĂ€ndlich kostenlos.

Freiheit zurĂŒckgewinnen – UnfĂ€lle vermeiden

Viele Menschen, die aus gesundheitlichen oder AltersgrĂŒnden nicht mehr gut zu Fuß sind, erobern sich mit einem Rollator viel MobilitĂ€t und Freiheit zurĂŒck. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ gibt es aber immer wieder Unsicherheiten, wie man sich mit einer fahrbaren im Straßenverkehr und in Bussen und Bahnen richtig verhĂ€lt, um heil und gesund ans Ziel zu kommen. Oftmals aus Unwissenheit passieren UnfĂ€lle, beispielsweise durch die Nutzung des Rollators als Sitzgelegenheit wĂ€hrend der Fahrt im Linienbus.

Gemeinsam fĂŒr MobilitĂ€t und Sicherheit

Organisiert wird der Rollatortag NRW von der BOGESTRA mit UnterstĂŒtzung durch die Polizei Bochum, der Verkehrswacht Bochum, den SeniorenbĂŒros der Stadt Bochum, einem SanitĂ€tshaus inkl. Ergotherapeuten, den Seniorensicherheitsberatern, dem weißen Ring sowie dem Stadtsportbund. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat den Aktionstag in diesem Jahr erstmalig ins Leben gerufen, damit das Thema nicht nur in den Busschulen einiger engagierter kommunaler Verkehrsunternehmen aufgegriffen, sondern im ganzen Landesgebiet einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Nicht nur die Betroffenen selbst sollen auf die besondere Situation von Rollatornutzern im ÖPNV hingewiesen werden, sondern alle Menschen, die regelmĂ€ĂŸig am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und die den ÖPNV nutzen. Wenn alle Beteiligten wissen, welchen Herausforderungen sich Ă€ltere oder gehbehinderte Menschen im Straßenverkehr stellen mĂŒssen, dann fĂ€llt die gegenseitige Hilfe sehr viel leichter.

Landesweit sind sich alle Verkehrsverantwortlichen bewusst, wie wichtig es ist, Menschen die sichere Nutzung des ÖPNV nahe zu bringen. So ĂŒbernahm NRW-Verkehrsminister Michael Groschek die Schirmherrschaft und es gelang, ĂŒber das Zukunftsnetz MobilitĂ€t NRW und seine vier regionalen Koordinierungsstellen Verkehrsunternehmen aus allen Teilen des Landes fĂŒr den Aktionstag zu begeistern. Auch der Deutsche Rollatortag mit seinen Partnern TOPRO, Verkehrswacht DĂŒsseldorf, Polizei DĂŒsseldorf und Deutsche Seniorenliga sowie der Landesportbund, die Landesverkehrswacht NRW und die Landesseniorenvertretung unterstĂŒtzen den Rollatortag NRW.“

RĂŒckfragen bitte an:
Polizei Bochum/Pressestelle
Guido Meng
Telefon: 0234 909 1021
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de

Das nenne ich mal mal vorbildlich!
Ich sehe so oft Menschen mit ihrem Rollator wo ich mich frage, wer hat den bloss verkauft.
Weder die Einstellung der Höhe stimmt, noch kann mit dem GerÀt umgegangen werden.

Super BoGeStra!
(Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, kurz BoGeStra oder BOGESTRA, ist ein kommunaler Nahverkehrsbetrieb im mittleren Ruhrgebiet.)

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7 Kommentare zu “Landesweiter Rollatortag in Nordrhein-Westfalen 18-09-2015

  1. Finde ich ganz toll!
    Mein Mann hat auch seit einiger Zeit einen Rollator.
    Das war gar nicht einfach, denn ihm hat man einen in der Höhe nicht passenden
    Rollator „andrehen“ wollen – in einem SanitĂ€tshaus. Ich musste mich derart auf
    die Hinterbeine stellen, um den richtigen fĂŒr ihn zu bekommen. Wir haben fĂŒr
    dieses GerĂ€t noch EURO 150,– draufbezahlt!
    Mein Mann ist 1.92 groß und mit dem, der ihm vermittelt wurde, hĂ€tte eine Mensch
    mi GrĂ¶ĂŸe 1.70 zurechtkommen können.
    Er muss auch noch lernen, mit dem „Rentnerporsche“ gut zu fahren. es wird immer besser!
    Die Verwendung im Bus hat er nochnicht getestet, aber da werde ich ja dabei sein und
    darauf achten, dass er sich nicht wÀhrend des Fahrens auf den Rollator setzt.
    Erbringt auf alle FĂ€lle Sicherheit beim Gehen!

    Liebe GrĂŒĂŸe * Renate*

    GefÀllt mir

    • Das ist eine super Sache. deshalb habe ich auch davon berichtet.
      Wir sind ja mit Gehstock oder gehilfe angefangen.
      Als der Rollator rezeptiert und genehmigt wurde,
      rief das SanitÀtshaus an und fragte nach körpergrösse und -gewicht.

      Wir wollten dazu einen leichteren haben und haben diesen nach 3 Wochen reklamiert, weil es kein leichterer war. Das SanitÀtshaus hat den Rollator dann ausgetauscht.

      Als dann der Rollstuhl anstand, war es Àhnlich, nur das sie dann gleich mit zwei verschiedenen kamen.
      In allen FÀllen wurde die Körpergrösse auf das jeweilige GerÀt eingestellt, denn es gibt verschiedene Grössen. Da dein Mann recht gross ist, hÀtte ich erst mal bei der Krankenkasse nachgefragt, denn ich empfinde die Zuzahlung als zu hoch.

      Wie auch immer, wichtig ist wie die GerĂ€te eingestellt sind und wie der Umgang damit ist, denn der muss tatsĂ€chlich geĂŒbt bzw. erlernt werden.
      Sonst drohen HaltungsschÀden und von Sicherheit kann dann keine Rede sein.
      Im Bus stehen ja PlĂ€tze fĂŒr Rollatoren oder Rollstuhlfahrer zur VerfĂŒgung.
      Dein Mann sollte sich denn einen der klappbaren PlÀtze nehmen, die direkt daran anschliessen
      und er möge immer den Rollator sichern.

      Ich hoffe dir geht es wieder besser ❀

      GefÀllt mir

  2. Das ist ja ein Ding!
    Ok, mit meinem Rollator bin ich noch nicht per Bahn oder Linien-Bus gefahren.
    Eine tolle Sache.
    Hoffentlich wird das bekannt in Bochum.
    Du hast Recht, vielen ist er zu niedrig eingestellt.
    Liebe GrĂŒĂŸe BĂ€rbel

    GefÀllt mir

  3. Ich finde es ganz toll, dass so ein Aktionstag durchgefĂŒhrt wird. Hoffentlich nutzen auch viele Senioren/Seniorinnen diese Gelegenheit um sich schlau zu machen und um in Zukunft mehr Sicherheit mit den Rollador zu haben.
    ♄ -lichst Piri

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