140/366 Die Dinge-Diät: Leichter leben … 19. Mai


…mit weniger Kram …

Jetzt mal ehrlich, wie oft haben wir uns schon mit dem großen Müllsack bewaffnet
und versucht, die Wohnung endlich von jeglichem Krimskram zu befreien?
Wie ich auf diese Idee komme?
Eine frühere Bekannte,
mit ausgeprägten Blumentick und weiteren Sammelticks,
ist verstorben…
Sie lebte allein und die Tochter muss das nun alles irgendwie leer räumen…
Das macht schon nachdenklich… mich zumindest.

Puh, ich kann nicht mehr zählen wie oft ich schon entsorgen gespielt habe.
Auf jeden Fall wurde zu jedem Umzug und das war bei uns alle 5 Jahre,
die Bude und der Keller und die Garage richtig schwer entrümpelt.

Ich habe meistens Sperrmüll bestellt,
die Sperrmülljäger sind ganz heiss auf solche Abfuhren,
und alles weg geworfen was die letzten Jahre kaum noch zum Einsatz kam.
Ganz vieles bekam so glückliche neue Besitzer.

Dummerweise habe ich einen ausgeprägten Sammeltick,
der Krimskram kommt schneller rein als raus.

Und jetzt im Alter wird auch nicht mehr so stark aussortiert.
Die Rente ist klein, da muss man schon stark überlegen
ob man etwas einfach so entsorgt und neu kaufen kann bei evtl. Bedarf.

Kleidung gebe ich mittlerweile auch nur noch ungern weg,
es sei denn sie hat Abnutzungserscheinungen, dann gibt der blaue Sack zum Einsatz,
aber ein kleiner ;-).
Mein Gewicht schwankt so stark, das ich immer wieder auf etwas zurück greifen kann
was eigentlich längst verschenkt werden sollte.

Aber 11 Hosenanzüge braucht eigentlich keine Frau…
Gut… andere Frauen sammeln Schuhe 😉
Ich früher auch, heute eben Hosenanzüge.
Man sieht doch immer adrett damit aus.
Nur ich kann mich davon nicht trennen.
Alle verschiedenen Farben, verschiedener Schnitte…verschiedene Grössen.

Bastelkram… einen ganzen Schreibtischcontainer voll
Den braucht man ja wohl immer. 😉
Blumenvasen… auch so ein Sammeltick von mir.
Bettwäsche, Gardinen… ich liebe Abwechslung.
Dekoteile on Mass… Weihnachten, Ostern, Sommer, herbst, Geburtstag…
Porzellankatzen…
Perlen… kaum beachtet… liegt alles in den Schubladen…
Software… alles Grafikprogramme, dabei bastele ich kaum noch.
Dazu die speziellen Bücher.
Glashauben…
Geschirr… Backsachen… ich backe kaum, musste ich aber unbedingt haben.
Kochbücher… Bücher haben sich auch schon wieder angesammelt,
besonders die noch gelesen werden müssen.
Wolle…
Selbst unsere Katze hat einen grossen Schuhkarton voll Spielzeug.
Und dann meine kleinen Menschen…
Was man hat, hat man…

Nein… ich muss gestehen, ich trenne mich zur Zeit von nichts.
Auch nicht von Dr. Vielguut, *g*
von ihm schon gar nicht 😉
Ich glaube er sammelt noch mehr als ich…
er behauptet natürlich das Gegenteil *lol*

Und ihr so? Sammelt ihr? Könnt Ihr euch davon trennen?

Advertisements

8 Kommentare zu “140/366 Die Dinge-Diät: Leichter leben … 19. Mai

  1. Ich fange so langsam an aufzuräumen. Ich möchte so einiges loswerden, aber aus meiner kleinen Familiengemeinschaft legt keiner Wert auf die gesammelten Schallplatten, CDs, DVDs, Sammeltassen sowie Rauchglasvasen. Na ich denke, da freuen sich die Haushaltsauflöser. Die werden es schon richten! Ich sammele schon seit einigen Jahren nichts mehr. Nur wenn ich mal was ganz Ausgefallenes sehe , greife ich zu. Aber das kommt selten vor. Die Schränke sind voll mit unnützem Zeug. 😉
    Tschaui

    Gefällt mir

    • Haushaltsauflöser… ja dachte ich auch schon dran…

      Ja so ist es…
      Sollte ich früh genug von meinem Tod erfahren rufe ich meinen Bruder an,
      der muss dann mit meiner Schwägerin sich die besten Sachen raussuchen…
      Meine Schwägerin und ich, wir sind uns in solchen Sammelsachen ähnlich.
      Wahrscheinlich müssen sie dann anbauen *ggg*
      Sollte mein Mann vor mir sterben, muss ich schwer entrümpeln…
      Sein Freund will mit Sicherheit nichts haben…
      Er hat vor ein paar Jahren alles überflüssige aus seinem Leben entfernt, selbst Möbel und hockt quasi auf dem Boden…
      Seine Wohnung ist ziemlich leer
      So kann man auch leben…*staun*
      Das letzte Hemd hat keine Taschen.
      Wer weiss wie ich im Alter (wenn ich es erreichen sollte) sein werde…ob man dann noch alles als wichtig einstuft?
      Als meine Schwiegermutter ins Pflegeheim ging, nahm sie zwei Bilder der Urenkel mit…
      Werde ich nie vergessen…
      Ich dachte da baut man sein Leben lang alles mögliche auf und hat dann im Alter die Last damit es los zu werden
      und wichtig sind nur noch zum Schluss zwei Bilder…

      Schlaf gut ❤ und ein schönes Wochenende wünscht dir kkk

      Gefällt mir

  2. hier gibt es REICHLICH Kram KKK auch von meinem Mann her..der hat auch ALLES gebraucht. und auch viel davon genutzt.
    Der Schwiegersohn kann aber noch VIEL brauchen und darum wird noch gewartet mit der Aktion RESTMÜLL..noch wird dort gebaut und darum ist der KRAM noch hier.
    mein Kram ist auch reichlich ..was wohl ..WOLLE und Puppen..
    einen LG vom katerchen

    Gefällt 1 Person

  3. Hmmm … da ich schon überlegen muss, ob und was ich sammel, sammel ich wohl eher nichts. 😉
    Nachdem wir bei unserem zweiten Umzug damals so viel entsorgt haben, habe ich mir geschworen, dass ich nix mehr horten werde, denn meine Erfahrung hat gezeigt, dass ich die Sachen, die nochmal zu benutzen glaubte, eh nicht mehr brauchte. 🙂
    LG Frauke

    Gefällt mir

  4. Ich bin auch in einer Generation aufgewachsen wo nichts weggeworfen wird. Man kann es ja irgendwann einmal brauchen. Bei uns war dann dieses Jahr ein guter Rat in der Zeitung, daß man sich jeden Tag von 3 unnützen Dingen trennen soll. Dann kommt das ganze Jahr über viel zusammen und die Trennung ist leichter, bzw. man gewöhnt sich langsam an eine Entrümpelungsaktion. 🙂
    Probier’s mal – geht ganz gut, denn es ist ja nicht vorgeschrieben wie groß das entsorgende Teil sein muß.
    Viele Grüße und schönen Tag
    Traudl

    Gefällt mir

    • Den Tipp kenne ich, nützt aber nichts 😉
      Ich denke es ist die Rente…
      Früher floss das Geld schneller, heute muss man überlegen …

      Hab einen schönen Nachmittag, das Wetter ist wesentlich besser 😉

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.