301/366 Infos über Raucher oder inzwischen Nichtraucher


Im Januar 2017 rauche ich 20 Jahre nicht mehr. Mir fehlt auch nix… ausser Gesundheit 😉
Ich hatte aufgehört, weil mein Mann an COPD (Lungenerkrankungen) erkrankte und weiter rauchte.
Also hörte ich auf, damit es ihm leichter fiel.
Tat es auch. Er sah sich das ein halbes Jahr an
und rauchte dann von heute auf morgen auch nicht mehr… nie wieder.

Vorher (bis 1997) rauchte ich zwischen zwei und drei Schachteln … am Tage
Mein Mann drehte sich aus Tabak Zigaretten mit Filter.
So konnte er in bestimmten Situationen (z.B. Auto fahren auf Arbeit) nicht rauchen und in den Drehpausen auch nicht 😉

Hab ich damals alles überstanden ohne COPD. .. wenn auch mit extrem schweren Erkältungen, Husten, Bronchitis, Exazerbationen…. immer wieder.

Im Dezember 2001, fast 5 Jahre später, hatte ich eine ganz fiese Erkältung die sich zur Bronchitis entwickelte.
Ich ging zum Hausarzt, weil ich wusste, da muss ein Antibiotikum her.

Er war nicht der Meinung.
Über die Weihnachts-Feiertage dachte ich, ich muss sterben, so schlecht ging es mir.
So sass ich am ersten Arbeitstag zwischen den Jahren morgens gleich beim Vertretungsarzt, der die Hände über den Kopf schlug und das unverantwortlich nannte. (Anmerkung: Hausarzt inzwischen nicht mehr tätig)

Noch in der Praxis musste ich das Antibiotikum einnehmen… ich weiss es noch wie heute. Eine Woche später ging es mir immer noch so schlecht, dass die Sprechstundenhilfe direkt einen Termin bei einem Pneumologen/Lungenfacharzt für mich machte und ich direkt dort erscheinen musste. Ergebnis: COPD

Seitdem lese ich alles was ich in die Finger bekommen kann an medizinischen Artikel und versuche mich so schlau wie nur irgendwie möglich zu machen.
Seit zwei Jahren auch über alternative Medizin.
Nicht Kurfuscher etc. sondern Nahrungsergänzungsmittel
Gut – die Pharmaindustrie will leben, ich weiss…….. ich aber auch 😉

Info über COPD findet ihr auf der Startseite oben einen Button mit krank chronisch –> COPD und weitere Krankheiten

Heute bekam ich eine interessante Meldung:

Rauchen hinterlässt molekularen Fingerabdruck auf den Genen

Zigarettenrauch schadet nicht nur unmittelbar der Lungenfunktion,
sondern kann auch die Gene verändern. Bisher konzentrierten sich
Forscher vor allem auf die Abfolge der genetischen Bausteine, etwa das
Auftreten von Mutationen. Eine groß angelegte internationale Studie
zeigt nun aber, dass sich auch „auf“ den Gene einiges verändert. Diese
Muster sind teilweise noch 30 Jahre später nachzuweisen.
Epigenetik

Im Rahmen der Studie werteten zahlreiche internationale
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Blutproben von knapp 16.000
Probanden aus – darunter etwa 2.400 aktive und 6.500 ehemalige Raucher
sowie knapp 7.000 Menschen, die nie geraucht hatten. Im Fokus der
Untersuchungen standen sogenannte epigenetische Unterschiede zwischen
den Gruppen – also Veränderungen, die nicht die Abfolge der genetischen
Bausteine selbst sondern deren Umgebung betreffen. Denn durch chemische
Veränderungen „auf“ beziehungsweise an den Genen kann sich deren
Aktivität steigern oder vermindern.

Die aktuelle Studie konnte zeigen, dass das Rauchen eine solche Art von
Fingerabdruck auf den Genen hinterlässt, der noch Jahre später
nachzuweisen ist. Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
feststellten, war das bei über 1.000 Genen der Fall. Von aktuell circa
20.000 bekannten war also etwa jedes zwanzigste betroffen. Den Autoren
zufolge sind darunter zahlreiche Gene, die für die Lungenfunktion von
Bedeutung sind, aber auch bei Krebs, Herzkreislauferkrankungen und
Entzündungen eine Rolle spielen. Manche davon seien bereits vorher mit
dem Rauchen in Verbindung gebracht worden, andere wären in diesem
Kontext jedoch neu.

Auch die Frage, wie lange diese epigenetischen Veränderungen nach einem
Rauchstopp bestehen bleiben, untersuchten die Forscher. Dabei stellten
sie fest: manche Muster waren noch nachweisbar, nachdem die Probanden
das Rauchen bereits seit 30 Jahren aufgegeben hatten. Das sei allerdings
eher nicht die Regel. Fünf Jahre nach einem Rauchstopp würden sich
zahlreiche Muster wieder dem Zustand von Nichtrauchern annähern.
Folglich ist die Tabakentwöhnung in diesem Zusammenhang auch für
langjährige Raucher noch erstrebenswert.

Die Wissenschaftler hoffen, dass sich aus den Ergebnissen
Krankheitsmechanismen ableiten lassen, die künftig zur Entwicklung neuer
Therapien führen könnten. Dazu gilt es in einem nächsten Schritt zu
prüfen, welche konkreten Auswirkungen der molekulare Fingerabdruck auf
die Gesundheit hat.

— [@uelle Lungeninformationsdienst] [ https://goo.gl/8JsvM3 ]

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