Instagram will tatsächlich seine deutschen AGB`S ändern…


Instagram kuscht vor Verbraucherschützern

Instagram wird seine Geschäftsbedingungen grundlegend überarbeiten und Vertragsklauseln streichen, gegen die Verbraucherschützer Sturm gelaufen waren.
18 verbraucherunfreundliche Bedingungen im Kleingedruckten der AGBs waren abgemahnt worden. Überraschend hat nun die Facebook-Tochter die Einwände akzeptiert,
bis zum Jahresende werden die AGBs überarbeitet.
Instagram hatte sich kostenlos weitreichende Nutzungsrechte an den Bildern und Filmen der meist jugendlichen User einräumen lassen
sowie die Erlaubnis, mit dem Material werben zu dürfen.
Ganz schön dreist, oder?

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/verstoss-gegen-verbraucherrechte-instagram-muss-geschaeftsbedingungen-ueberarbeiten/20456716.html

15.10.2017 11:44 Uhr
Verstoß gegen Verbraucherrechte
Instagram muss Geschäftsbedingungen überarbeiten

Verbraucherschützer haben 18 unfaire Klauseln bei Instagram angegriffen,
nun lenkt die Facebook-Tochter ein.
Betroffen sind 15 Millionen User allein in Deutschland. von Heike Jahberg
Eine Familie: Facebook, WhatsApp und Instagram.

Die Facebook-Tochter Instagram muss ihre Geschäftsbedingungen grundlegend überarbeiten und unfaire Vertragsklauseln streichen. „Instagram hat sich von seinen zumeist jugendlichen Nutzern viel zu weitreichende Rechte einräumen lassen“, sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, dem Tagesspiegel. Die Verbraucherschützer hatten 18 verbraucherunfreundliche Bedingungen im Kleingedruckten abgemahnt. Instagram hat das überraschenderweise akzeptiert und sich bereit erklärt, die Geschäftsbedingungen bis zum Jahresende anzupassen. Die Foto-App wird in Deutschland von 15 Millionen, meist jugendlichen Usern genutzt.

Nach dem Kleingedruckten sollten Streitigkeiten nicht in Deutschland, sondern vor US-Schiedsgerichten ausgefochten werden, es sollte nicht deutsches, sondern kalifornisches Verbraucherrecht gelten. Zudem hat sich die Facebook-Tochter kostenlos weitreichende Nutzungsrechte an den Bildern und Filmen der User einräumen lassen sowie die Erlaubnis, mit dem Material werben zu dürfen. Instagram hätte zudem aus eigenem Ermessen Fotos, Videos oder gleich das ganze Nutzerprofil sperren können. „Für junge Menschen, die über das Medium kommunizieren, eine Katastrophe“, sagte Müller.

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